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Windel- und Werkstatt-Wechsel lohnen – mit Garantie!

Initiative von 1a autoservice sagt Mythos der Vertragswerkstatt-Bindung den Kampf an

Muffige, verdreckte Socken, volle Windeln, abgeranzte Schuhe, oder auch Zahnbürsten, die mehr Belag rein- als rausbürsten. Grenze des Erträglichen erreicht? Dann wird selbstverständlich gewechselt! Und bei der Autowerkstatt? Hier ist der Wechselwille selbst bei unzulänglichem Kundenservice behäbig. Speziell, wenn es um den Wechsel weg von der Vertragswerkstatt geht. Dabei machen sich Reparatur oder Wartung in freien Mehrmarken-Werkstätten meist bezahlt, und zwar ohne Verfall von Herstellergarantien. „Wechseln lohnt sich! Auch bei Ihrer Werkstatt“, lautet daher der klare Appell der neuen Kampagne von 1a autoservice.

Die Initiative will mit aufmerksamkeitsstarken Bildern austauschbedürftiger Alltagsgegenstände den Wechsel zu freien Werkstattsystemen so selbstverständlich wie den Socken- oder Windel-Wechsel verankern. Anfang Februar in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet, soll sie breit aufgestellt über Online- und Social Media-Kanäle ein für alle Mal aufräumen mit der Mär von Herstellergarantie- oder Qualitätseinbußen bei der Wahl von freien Autowerkstatt-Konzepten. Denn: Mehr als drei Viertel der Autobesitzer halten ihrer Werkstatt nach wie vor über Jahre hinweg die Treue, Tendenz laut Studien und jährlichem DAT-Report gleichbleibend.

Unwissenheit zu Recht auf freie Werkstattwahl

Vor allem nach dem Autokauf blieben viele bei der Werkstatt des Vertragshändlers. Warum? „Meist aus Unwissenheit“, sagt Thomas Schmitz (Coler), der mit Ursula Kraus (Knoll, Küblbeck, Lorch) und Axel Birngruber (WM SE) die Marketingleitung der 1a autoservice-Systemgeber innehat. Sie wissen aus ihren 1.500 Partnerwerkstätten, dass vielen Kfz-Haltern, insbesondere von Neuwägen oder jungen Gebrauchten, noch immer nicht bewusst sei, dass sie ein Recht auf freie Werkstattwahl haben. Ohne dass Herstellergarantien verloren gehen. „Dieser festsitzende Irrglaube schreit nach Aufklärung“, betont Ursula Kraus.

Klar geregelt: Freier Datenzugriff für freie Werkstätten

Sämtliche Inspektionen, Wartungen oder Reparaturen können auch von freien Werkstätten, die Mehrmarken-Service anbieten, nach Herstellervorgaben durchgeführt werden. Mit geschultem Personal, einer Werkstattausrüstung auf aktuellem Stand und Original- oder Marken-Ersatzteilen. Sind die Arbeiten zudem protokolliert oder im Serviceheft vermerkt, bleiben Garantien der Hersteller vollumfänglich erhalten. Längst sind diese Fakten per EU-Verordnung geregelt. Demnach muss freien Werkstätten uneingeschränkt Zugriff auf alle wichtigen Fahrzeuginformationen und technischen Daten jeglichen Fahrzeugtyps eingeräumt werden. Eine Beschränkung der Garantie auf eine Hersteller- oder Vertragswerkstatt ist darüber hinaus vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe für Deutschland als unzulässig bestätigt worden.

Wettbewerbsrechtlich wurde den freien Werkstätten damit der Rücken gestärkt. Sie verzeichneten in den letzten zehn Jahren nach Zahlen des DAT-Reports einen Zuwachs von rund zwölf Prozent bei Inspektion und Wartung. Ein Anteil, der auch im Segment jüngerer Fahrzeug-Modelle künftig weiter steigen soll, so die Initiatoren der Wechsel-Kampagne von 1a autoservice.

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